Christian Penseler https://www.christian-penseler.de Online Marketing-Blog ohne Schnickschnack Thu, 11 Oct 2018 10:08:33 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.1.1 https://www.christian-penseler.de/wp-content/uploads/christian-penseler-200x200-45x45.jpg Christian Penseler https://www.christian-penseler.de 32 32 Google Ads: Nur ein Rebranding oder steckt mehr dahinter? https://www.christian-penseler.de/google-ads-nur-ein-rebranding-oder-steckt-mehr-dahinter/ Thu, 28 Jun 2018 21:00:35 +0000 https://www.christian-penseler.de/?p=1163 Google AdWords wird zu Google Ads. Ist es eine einfache Umbenennung oder ein weiterer Schritt in Richtung Autonomie?… [Mehr lesen] ➤ “Google Ads: Nur ein Rebranding oder steckt mehr dahinter?”

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Google AdWords wird zu Google Ads. Ist es eine einfache Umbenennung oder ein weiterer Schritt in Richtung Autonomie? Will Google die AdWords-Agenturen unnötig machen? Wird jetzt alles AI und smart?

Google kündigt das Rebranding kurzfristig an

Am 27.06.2018 verkündete Google, dass aus dem mittlerweile 18 jährigen Programm Google AdWords, in weniger als einem Monat Google Ads werden wird. Offizieller Blogpost

Warum macht mich das stutzig?

Auf den ersten Blick sieht alles wie ein ganz simples Rebranding und Vereinfachung aus. Google erklärt in dem Blogpost, dass sich seit der Einführung von AdWords vieles getan hat. Werbetreibende hätten jetzt weitaus mehr Möglichkeiten potentielle Kunden zu erreichen, es aber auch zunehmend komplexer wird. Daher würden sie den Werbetreibenden ab sofort eine einfachere Marke und einfachere Lösungen anbieten. Im Original: „That’s why today we are introducing simpler brands and solutions for our advertising products: Google Ads, Google Marketing Platform, and Google Ad Manager.“

Weiterhin kündigt Google einen neuen Kampagnentyp an, welcher es für kleine Unternehmen noch einfacher machen soll erfolgreich Werbung zu schalten. Um in der Google-Sprache zu bleiben, werden sie „Smart Campaigns“ heißen und ganz nebenbei der neue Standard-Kampagnentyp werden. Im Original: „With the introduction of Google Ads, small business can now use smart campaigns, our new default ads experience.“ Quelle: Google Blog

Warum so schnell? Warum so kurzfristig?

Ich sag‘ mal so: Einen besseren Zeitpunkt wird es für Google in Zukunft nicht geben. Google hatte die neue Oberfläche für Google AdWords ursprünglich für Ende des Jahres angekündigt. Mitte Juni haben sie diese Deadline zum Ärger vieler Account-Manager auf den 10.07.2018 vorverlegt. Warum denn auf den 10.07.? Ich gehe mal davon aus, dass es stark mit dem jährlichen Live-Stream Google Marketing Live zusammenhängt. Dort könnte man dann stolz behaupten: Alles neu, alles Smart!

Braucht Google eigentlich noch die AdWords-Agenturen?

Agenturen kümmern sich um die Gebote einzelner Keywords. Ach nee, das erledigt ja jetzt das Smart Bidding. Automatische Gebote optimieren die Leistung basierend auf hunderten Nutzersignalen, um den höchstmöglichen Return on Invest zu ermöglichen. Das kann ein Mensch nicht mehr leisten.

Wer soll denn die ganzen Keywords recherchieren? Na Google! Mit den Dynamic Search Ads muss man nur noch eine Zielseite angeben, Keywords sucht Google automatisch. (Quelle: Google Blog)

Aber die Textanzeigen, die schreibt doch der Account-Manager. Naja… das kann Google wohl auch besser und macht eigenständig neue Anzeigenvorschläge, die sie am liebsten auch selbst freischalten möchten. (Quelle: Google Hilfe)

Unsere Banner, die macht doch der Grafiker? … Google stellt vor: Smart Display

Wie soll Google denn bitte meine spezielle Branche verstehen? Zack, Datengetriebene Attribution (Warum nennen sie es nicht gleich Smart Attribution?)

Es gibt noch mehr aus der AI-Überraschungskiste

03.05.2018 Google kündigt neue „Zieloptimierte Shopping Kampagnen“ an.

13.03.2018 Google gibt noch mehr Empfehlungen zur Optimierung des Kontos.

29.08.2018 Google stoppt gleichmäßige Anzeigenrotation.

23.08.2017 App-Installations-Kampagnen werden zu Universal App Campaigns.

… Ich könnte stundenlang so weitermachen.

Wenn die KI smarter ist als die Agentur

Smart, AI, Machine Learning hin oder her. Eine Hürde für einen Kleinunternehmer war sicherlich die sehr technische Oberfläche und die vielen Optionen und Einstellungen. Was aber, wenn man eine Oberfläche hätte, die schön bunt ist, schöne Grafiken anzeigt und einem sogar Verbesserungsvorschläge macht:

So werden die Argumente eine AdWords-Agentur zu beschäftigen scheinbar immer weniger. Zurzeit ist der Effekt zwar ein anderer, denn wenn ich mal in meinem Agenturalltag blicke, gibt es mehr Anfragen denn je: Und die Gründe der Interessenten sind oft die gleichen. Sehr oft höre ich von kleineren Unternehmen: „Bisher haben wir das ja selbst gemacht, aber jetzt wird uns das zu komplex.“

Und wenn sie nicht gestorben sind …

Ich denke Agenturen wird es immer geben. Aber Achtung! Das Aufgabenfeld wird sich verändern. Weg vom Keyword-Nerd hin zum Marketing-Flüsterer. Fakt ist: Google verdient nichts an Agenturen. Eigentlich verlieren sie sogar einen vermeidbaren Anteil des Budgets an Agenturen. Aktuell muss Google hoffen, dass die AdWords-Berater ihre Kunden so gut beraten, dass diese mehr und mehr Budget in AdWords investieren. Doch hat sich Google jemals auf andere verlassen?

Bitte teilt eure Meinung mit mir. Male ich hier den schwarzen Teufel an die Wand oder seht ihr es ähnlich?
Auf dem SEACamp 2018 in Hannover werde ich dazu eine Diskussionsrunde eröffnen.

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Die neue CEBIT: Was können wir erwarten? https://www.christian-penseler.de/die-neue-cebit-was-koennen-wir-erwarten/ Tue, 15 May 2018 19:59:09 +0000 https://www.christian-penseler.de/?p=1057 Mehr Leads, mehr Erlebnis, mehr Inspiration – das verspricht die neue CEBIT.… [Mehr lesen] ➤ “Die neue CEBIT: Was können wir erwarten?”

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Mehr Leads, mehr Erlebnis, mehr Inspiration – das verspricht die neue CEBIT. Europas Business-Festival für Innovation und Digitalisierung will sie sein. Viele Neuheiten, viele Veränderungen, nur eines bleibt: der Name CEBIT und der Standort Hannover. Alles andere wurde in Frage gestellt, sagt Oliver Frese (Vorstand der Deutschen Messe AG).

Das Veranstaltungskonzept der neuen CEBIT

Die CEBIT wird aus den folgenden 4 Teilen bestehen:

d!conomy
Hier werden aktuelle Technologien, die heute bereits gekauft werden können vorgestellt.

d!tec
In diesem Format liegt der Fokus auf alle zukünftigen Themen wie z.B. eines der Kernthemen: Future Mobility. Aber auch Start-Ups treffen hier auf potentielle Investoren.

d!talk
Kurzum: 10 Bühnen, 5 Tage über 500 Sprecher, die ihre Visionen zur Digitalisierung teilen.

d!campus
Das emotionale Herz der Messe verbindet alles, für was die CEBIT steht und lädt zum Feiern ein.

Das Timing der CEBIT

⯈ Die Öffnungszeiten

11.06.2018 – Take-Off-Monday (10:00 – 18:00 Uhr)
Am Montag wird es ausschließlich ein Konferenzprogramm geben bei dem man sich vorab registrieren muss.
⯈ Mehr zum Take-Off-Monday

12 bis 14.06.2018 – Expo, Conference, Festival (10:00 – 23:00 Uhr)
Die Ausstellung und das Konferenzprogramm gehen bis 19:00 Uhr, die Abendveranstaltungen auf dem d!campus bis 23.00 Uhr.
⯈ Mehr zum Line-Up

15.06.2018 – Digital Friday (10:00 – 17:00 Uhr)
Business-XXL: Der CEBIT-Freitag bietet mit speziellen Formaten einen noch stärkeren Event- und Dialog-Charakter.
⯈ Mehr zum Digital Friday

Business meets Festival – Die neue CEBIT steht

Von einer Technologiemesse zum emotionalen Festival für digitale Leader. Die CEBIT wurde in einigen Kreativ-Workshops von Grund auf neu konzipiert, um neue Zielgruppen zu erreichen. Von Musik-Acts wie Jan Delay, Mando Diao oder Digitalism bis zu autonomen Fahrzeugen, Flugtaxis und Blockchain-Anwendungen und über 500 Sprecher in 5 Tagen.
Doch die neue CEBIT bleibt nicht nur auf dem Messegelände. Sie wird in ganz Hannover spürbar und erlebbar sein.
Auf dem Kröpcke wird es beispielsweise ein Straßencafé namens d!Lounge geben. Dort wird auch das Abschlusskonzert am Freitag ab 18:00 Uhr stattfinden.

Meine persönlichen Erwartungen

Als einer derjenigen, der die CEBIT in den vergangenen Jahren gemieden hat, bin ich sehr gespannt auf das neue Konzept. Nicht nur für Hannover sondern auch für die digitalen Köpfe wünsche ich der neuen CEBIT viel Erfolg. Zwar bin ich noch etwas skeptisch, ob auch Marketing-Themen besprochen werden, aber ich werde es herausfinden und berichten. Ein Ticket habe ich bereits!

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Facebook Ads Camp 2018 – Köln https://www.christian-penseler.de/facebook-ads-camp-2018-koeln/ Sat, 05 May 2018 23:37:18 +0000 https://www.christian-penseler.de/?p=962 Kein Zweifel, die zweite Auflage des Facebook Ads Camp in Köln war ein Erfolg!… [Mehr lesen] ➤ “Facebook Ads Camp 2018 – Köln”

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Kein Zweifel, die zweite Auflage des Facebook Ads Camp in Köln war ein Erfolg! Organisiert von den Social Marketing Nerds Ben und Jan. Lars und Felix moderierten internationale Speaker und bekannte Größen der deutschsprachigen Facebook-Ads-Szene an.

#fbadscamp – ein Klassentreffen für Experten?

In Köln waren sicher mehr als 50% der Besucher Mitglied der größten deutschen Facebook-Gruppe für Social Media Ads. Das heimische Gefühl eines Klassentreffens deutete sich schon beim Pre-Event auf dem Facebook Ads Stammtisch im Brauhaus Sion an.
Bei gut gekühltem Kölsch und lokalen Snacks konnte ich mit vielen (teils nur aus Facebook bekannten) Gesichtern endlich ein paar Worte wechseln. Wie üblich ging es ohne große Anlaufschwierigkeiten gleich um das Thema Nummer eins: Senetor, we run ads. Das großartige an solchen Konferenzen ist, dass jeder bereit ist, seine Erfahrungen und Geheimtipps zu teilen. Einen solchen Austausch findet man nur selten.

Der Konferenztag begann gleich mit aktuellen Neuigkeiten aus erster Hand von Kai Herzberger von Facebook. Kai brachte aktuelle Informationen zu den Entwicklungen auf Facebook von der F8 mit. Leider sind diese Infos noch vertraulich. Daher darf ich hier kaum etwas berichten. Was ich mir allerdings notiert habe ist: Collection, Dynamic, Instagram, Shopping. Zusammensetzen müsst ihr die Wörter selbst 🙂

Florian Litterst von adseventure.de legte im Anschluss gleich noch eine Schippe drauf und begeisterte mit seinen 7+ Tipps für bessere Facebook Ads. (Danke für die Nennung Florian 🙂 )

Steffen Jecke von Projecter zeigte uns die Alpen 🙂 und erklärte eine wirklich einzigartige Strategie Influencer- und Ad-Kampagnen zu vereinen.

Facebook und B2B passt nicht zusammen? Wer das noch denkt, hat weder Social Media noch B2B-Marketing verstanden. Dennis Fäckeler von Homelike zeigte uns wie es geht.

Wer darf auf einer Facebook-Konferenz nicht fehlen? Natürlich, Thomas Hutter (Hutter Consult), der zusammen mit Nina Aemissegger Dynamic Product Ads auf ein neues Level hoben.

Gleich nach der Mittagspause waren Andreas Grimm (K – New Media) und ich an der Reihe. Geflasht von dem Niveau unserer Vorredner haben wir alles gegeben, um die Köpfe der Zuhörer weiter zu befeuern. (Die Folien unseres Vortrags findet ihr unter: Meine Vorträge)
Fun Fact: Andreas und ich haben unseren Vortrag zwar im Vorfeld zusammen vorbereitet. Wirklich getroffen haben wir uns allerdings zum ersten mal auf dem Vorabend-Event. Vielen Dank Andreas! Das hat sehr gut geklappt und viel Spaß gemacht mit dir!

Durch die jüngst angekündigten Änderungen an den Partnerkategorien wurde Christian Färber von Axciom mit Spannung erwartet. Er erklärte nicht nur wie es weitergeht sondern auch sehr spannende Insights, woher die Daten eigentlich kommen und warum sie so wertvoll sind.

5 Buchstaben sorgen zurzeit für die wahrscheinlich größte Verzweiflung seit den Präsidentschaftswahlen in den USA. DSGVO. Thomas Thaler (Thalertom) und Niklas Plutte (Kanzlei Plutte) stellten sich der aufgebrachten Menge und erklärten den Unterschied zwischen der EU-Datenschutzgrundverordnung und der „echten“ Welt.

Nach einem Zucker- und Koffeinschub stellten Daniel Willms und Jochen Englisch die Strategie von WetterOnline vor, die App-Store-Charts mit App-Installations-Kampagnen zu erobern und zeigten Best-Practices für einen Kampagnenaufbau und die Anzeigengestaltung.

Für mich einer der besten Vorträge des Tages kam von den sympathischen Jungs von GearBunch Dan & Luuk. Ich sag‘ nur 6-stellige Monatsbudgets und Multivariate Tests. You Rock!

Bevor es zum beliebten Abschluss-Super-Panel „Hands on Q&A Session“ ging, lies uns Molly Pittmann von DigitalMarketer in die Welt des Messengers abtauchen und zeigte uns eine Menge Beispiele von bereits umgesetzten Messenger-Kampagnen.

Fazit

Mein Fazit fällt sehr kurz und deutlich aus: Das Facebook Ads Camp ist ohne Zweifel die beste deutschsprachige Konferenz zum Thema Facebook Advertising! Sobald der Termin für die nächste Auflage steht, sollte man sich rechtzeitig ein Ticket sichern.

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SEAcamp 2018 – Jena https://www.christian-penseler.de/seacamp-2018-jena/ https://www.christian-penseler.de/seacamp-2018-jena/#comments Mon, 30 Apr 2018 16:35:46 +0000 https://www.christian-penseler.de/?p=931 Geballtes Fachwissen in 8 Stunden und insgesamt 24 Sessions zum Thema SEA/PPC?… [Mehr lesen] ➤ “SEAcamp 2018 – Jena”

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Geballtes Fachwissen in 8 Stunden und insgesamt 24 Sessions zum Thema SEA/PPC? Das kann nur eines bedeuten – SEAcamp in Jena!

Das SEAcamp – Eine Erfolgsgeschichte

Thomas, David, Olaf und Andreas werden nicht müde und veranstalteten zum 6. Mal das SEAcamp. Zurecht! Die hohe Qualität der Beiträge, das Feedback der Teilnehmer und nicht zuletzt die wahnsinnig lange Warteliste auf ein Ticket beweist es. Das SEAcamp ist die führende Fach-Veranstaltung für SEA und PPC! Das Barcamp-Format bietet für PPC-Fachkräfte die optimalen Bedingungen zum Austausch. Frei nach dem Motto „Von der Community – für die Community“.
Nach dem ersten familiären „Wie geht’s dir?“ folgt nicht selten „Hast du schon gelesen …“ oder „Ich weiß was, was du auch gleich weißt.“ Man spürt förmlich, dass die Teilnehmer es kaum abwarten können über ihr Lieblingsthema Google AdWords zu sprechen. 🙂
Diese Offenheit, die Bereitschaft zu Helfen und zu Teilen macht die Community so einzigartig und wertvoll. Spätestens in den eingereichten Sessions der Teilnehmer erfährt man mit welcher Hingabe die Branchenkollegen an den Themen arbeiten.

Zwar hat man jedes Jahr das Problem sich zwischen 3-4 parallelen Sessions entscheiden zu müssen, aber eine falsche Wahl kann man kaum treffen. Daher nachfolgend ein paar Eindrücke aus den Sessions, für die ich mich entschieden habe.

90 Tage sind nicht genug von Christian Ebernickel

Die Frage, die uns alle beschäftigt ist: Wie stelle ich fest, ob meine Neukundengewinnung langfristig erfolgreich ist?
Christian zeigte uns einen (sicher nicht einfach umzusetzenden) Weg, wie man über die üblichen 90 Tage hinaus, den Erfolg von Kampagnen messen kann. Ein cleverer Ansatz: Die Akquisitionskampagne in den Cookies speichern und bei einer Transaktion ins Shopsystem sowie in eine benutzerdefinierten Dimension (Google Analytics) zu schreiben.

Account Audits von Jennifer Bölitz

Jennifer überzeugte mich: Ein Audit ist mehr als nur Zahlen analysieren und schlechte Qualitätsfaktoren kritisieren. Ein Audit braucht ähnliche Vorarbeiten wie das Kontosetup. Welches Ziel hat das Audit? Und nein, „mal gucken was noch so geht“ ist kein Ziel 🙂

Competitor Analysis von Lara Marie Massmann

Mit Wettbewerbsanalysen kann man Wochen und Monate verbringen, wenn man nicht strukturiert vorgeht. Lara erklärte das WER, WO, WANN, WAS analysiert wird. Wer sind meine Wettbewerber (Online wie Offline). Wo will ich mich vergleichen, SEA oder gesamtes Web? Wann, nach der Saison oder doch ganze Jahre vergleichen? Und was ziehe ich für den Vergleich heran, Kampagnen, Anzeigen, Keywords, Landingpages? Sie gab uns noch einen sehr interessanten Hinweis auf einen Beitrag von Jacob Brown von Hanapin Marketing:(https://www.ppchero.com/another-deep-dive-into-auction-insights/)

Lara war außerdem so nett und hat mir ihre Folien zum Download für euch geschickt. Danke Lara 🙂

DIY Search Query Automation von Judith Rogl

Im Anschluss an Ihren Vortrag vom Vorjahr hat Judith den nächsten Schritt zu automatisierten Kampagnen vorgestellt. Die Herausforderung: Wie fängt man gute Suchanfragen automatisiert mit Feed-Daten ab?

Für den Einstieg empfahl uns Judith ein YouTube-Video zum Basic Search Query Workflow.

Danach ging es ins Eingemachte:

  1. Suchanfragen in Entitäten zerlegen
  2. Relationen zwischen Entitäten festlegen
  3. Produkte im Feed suchen/Bestand feststellen
  4. Anzeigen schreiben (mit Hilfe von Templates)

Das alles löst norisk mit AdWords Skripten. Sie suchen auch Leute, die den Prozess testen wollen. Meldet euch bei Interesse am Besten direkt bei Judith.

B2B-Tricks von Cora Rothenbächer

Cora bekam die ehrenvolle Aufgabe, die letzte Session des Tages zu führen. Trotz später Stunde war der Raum so voll, dass nicht alle einen Sitzplatz bekamen. Kein Wunder bei dem Thema B2B haben alle Teilnehmer ähnliche Schwierigkeiten. Wie kann man private Nutzer von den Kampagnen ausschließen.

Cora gab dabei 3 wichtige Faktoren an:

  1. Relevante Suchbegriffe
    • genaue Produktbezeichnungen einbuchen
    • Longtail-Keywords nutzen
    • Artikelnummern einbuchen
  2. Passende Anzeigen
    • Seriöse Anzeigen schreiben
    • Gezielt auf kundenspezifische Probleme eingehen
  3. Relevante Zielgruppen
    • RLSA nutzen
    • Bing in Erwägung ziehen

Ein sehr gelungener Abschluss des Tages. Vielen Dank Cora!

Fazit

Gemessen am Niveau der Vorträge war es dieses Jahr eines der besten SEAcamps in Jena. Ich freue mich auf die Hannover-Edition im November. Tickets gibt es auch dafür leider nicht mehr. Daher mein Rat: Am besten jetzt schon einen Post-It für nächstes Jahr in Jena machen.

Weitere Recaps:
https://www.more-fire.com/blog/seacamp-2018-in-jena-unser-recap/
https://www.adseed.de/blog/seacamp-2018-das-etwas-andere-recap/
https://www.klickkomplizen.de/blog/online-marketing/recap-seacamp-top-10-learnings/
https://www.pa.ag/de/recap-sea-camp-2018/
https://www.internetkapitaene.de/2018/04/30/recap-seacamp-2018-in-jena/
https://www.proadly.de/recap-seacamp-jena-2018-proadly-war-dabei
https://www.luna-park.de/blog/27006-seacamp-recap/
https://wortspiel.com/seacamp-2018
https://www.clicks.de/blog/seacamp-2018-unser-recap

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https://www.christian-penseler.de/seacamp-2018-jena/feed/ 1
How To: Opt-Out-Lösung für Analytics & Facebook Tracking mit dem Google Tag Manager https://www.christian-penseler.de/opt-out-loesung-fuer-analytics-facebook-tracking-mit-dem-google-tag-manager/ https://www.christian-penseler.de/opt-out-loesung-fuer-analytics-facebook-tracking-mit-dem-google-tag-manager/#comments Wed, 20 Dec 2017 21:23:37 +0000 https://www.christian-penseler.de/?p=857 Der Datenschutz erfordert es und Deine Nutzer danken es Dir. In diesem How To zeige ich, wie ich mit dem Google Tag Manager eine Opt-Out-Lösung für das Webtracking erstellt habe.… [Mehr lesen] ➤ “How To: Opt-Out-Lösung für Analytics & Facebook Tracking mit dem Google Tag Manager”

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Der Datenschutz erfordert es und Deine Nutzer danken es Dir. In diesem How To zeige ich, wie ich mit dem Google Tag Manager eine Opt-Out-Lösung für das Webtracking erstellt habe. Das Ergebnis seht ihr z.B. hier: https://www.christian-penseler.de/webtracking/

Wieso Opt Out?

Ich will gar nicht lang erklären, warum eine Opt-Out-Option für den Datenschutz erforderlich ist. Ich finde es einfach aus Sicht der Nutzer sehr sinnvoll und empfehlenswert.

Für wen ist diese Anleitung

Diese Anleitung ist für alle Website-Betreiber und Marketer, die ihr Tracking mit dem Google Tag Manager umsetzen. Aber ich glaube, dass diese Anleitung jedem helfen kann, der auf der Suche nach einer Opt-Out-Lösung für das Webtracking ist. Denn im Prinzip kann diese Lösung auch ohne einen Tag Manager umgesetzt werden, dafür wird dann nur ein wenig JavaScript-Kenntnis benötigt.

Schritt 1: Out-Out-Link setzen und auslesen

Auf einer beliebigen Unterseite musst Du folgenden Code einbauen:

Das Webtracking auf dieser Seite ist:
<script>
if (localStorage.getItem('optout')) {
  document.write('<span> deaktiviert. </span><button onclick="deleteOptOut()">Jetzt aktivieren</button>');
} else {     
  document.write('<span> aktiviert. </span><button onclick="setOptOut()">Jetzt deaktivieren</button>');
}
function setOptOut() {
  localStorage.setItem('optout', 'true');
  window.location.reload(false);
}
function deleteOptOut() {
  localStorage.removeItem('optout');
  window.location.reload(false);
}
</script>

Die Seite sollte dann in etwa so aussehen, wie meine Webtracking-Seite. Der Code macht eigentlich nichts anderes als im localStorage nachzusehen, ob es einen Eintrag ‚optout‘ gibt. Wenn ja, wird dem Nutzer angeboten diesen Eintrag wieder zu löschen. Wenn nicht, dann wird dem Nutzer die Option gegeben, diesen Eintrag anzulegen.

Gut zu Wissen: Der localStorage funktioniert ähnlich wie Cookies. Mehr dazu unter: w3schools.com.
Außerdem passiert mit diesem Schritt noch nichts mit dem Tracking. Das musst Du im Tag Manager erledigen.

Schritt 2: Variable im Google Tag Manager anlegen

Als erstes legst Du eine neue Variable „optout_status“ vom Typ Benutzerdefiniertes JavaScript im Google Tag Manager an. Diese Variable prüft wieder den localStorage und speichert den Inhalt des Eintrags in die Variable.

step-01-new-variable-optout_statusCode:

function() {
  return localStorage.getItem('optout')
}

Schritt 3: Alle Trigger anpassen

Nun musst Du nur noch alle Trigger anpassen, die einen Tracking Code wie Google Analytics oder Facebook auslösen.
Dazu musst Du nur Bedingungen zu den bestehenden Triggern hinzufügen:

So sieht dann ein normaler Trigger z.B. für den global Site Tag aus:

Wichtig ist, dass Du wirklich alle Trigger anpasst, auch solche die vielleicht nur Events, wie ‚purchase‘ oder ‚form_sent‘ auslösen.

Nicht nur die, die nur den Basis-Tracking-Code von Google Analytics oder dem Facebook-Pixel auslösen.

Jetzt auch ohne Google Tag Manager

Die lieben Kollegen von Looxis.de (ein Online-Shop für personalisierte Geschenke) haben mich auf ihre Variante ohne den Einsatz des Google Tag Managers hingewiesen. Dabei ist ihre Lösung genauso einfach wie elegant. Die einzelnen Tracking-Codes von Facebook, Google und Co. werden von einer Abfrage umrandet:

if (!localStorage.getItem('optout')) {
  //beliebigen Tracking Code hier einfügen
}

Schön finde ich auch die gut erkennbare Option zur Deaktivierung des Web-Tracking in ihren Datenschutzbestimmungen.

Fazit und Empfehlung

Ich finde das ist eine saubere Lösung für eine Opt-Out-Option für alle Tracking-Pixel. Jetzt kannst Du entweder in den Datenschutzbestimmungen direkt die Deaktivierung des Webtrackings anbieten oder auf Deine Webtracking-Einstellungen verlinken. Du solltest Deine Nutzer allerdings darauf hinweisen, dass die Opt-Out-Einstellung nur für dieses Gerät und diesen Browser gültig ist. Die Deaktivierung muss auf anderen Geräten oder Browsern wiederholt werden. Das ist aber bei allen Opt-Out-Lösungen der Fall.

Teile diesen Beitrag gern mit Deinen Datenschutz-Neurotikern und Tag-Manager-Nerds 🙂





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https://www.christian-penseler.de/opt-out-loesung-fuer-analytics-facebook-tracking-mit-dem-google-tag-manager/feed/ 1
Hören Facebook & Google heimlich zu? https://www.christian-penseler.de/hoeren-facebook-und-google-heimlich-zu/ Wed, 28 Jun 2017 22:24:09 +0000 https://www.christian-penseler.de/?p=792 Zuletzt häufen sich wieder die Gerüchte, Google oder Facebook würden heimlich Gespräche mitschneiden und die Daten später für Werbeanzeigen nutzen.… [Mehr lesen] ➤ “Hören Facebook & Google heimlich zu?”

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Zuletzt häufen sich wieder die Gerüchte, Google oder Facebook würden heimlich Gespräche mitschneiden und die Daten später für Werbeanzeigen nutzen. Schauen wir uns einmal gemeinsam an, was an diesen Spekulationen dran ist.

Warum interessiert es „Die“, was ich rede?

Wie wertvoll sind deine persönlichen Daten? Und, wenn ich von persönlichen Daten spreche, meine ich nicht deine Anschrift oder dein Geburtsdatum. Ich rede vielmehr über deine aktuellen Interessen, Bedürfnisse, Wünsche und Pläne für die Zukunft. Was kann das schon wert sein, fragst du dich?
Nun ja, 2016 wurden weltweit über 200 Mrd. US-Dollar in Online-Werbung investiert. Das sind bereits 34 Prozent der gesamten Werbeausgaben. Für 2017 werden über 36 Prozent prognostiziert und damit erstmals mehr als für TV-Werbung (Quelle: Publicis Media GmbH). Grund genug für die Unternehmen alles an Daten zu bekommen, was sie bekommen können, um die Effizienz der Werbung zu erhöhen. Je persönlicher und aktueller diese Daten sind, desto wertvoller werden sie.
Wenn wir etwas bei Google in die Suche eingeben, bekunden wir ja bereits aktiv ein Interesse an bestimmten Themen. Das ist auch der Grund dafür, dass Google seinen Hauptumsatz immer noch über Suchmaschinenwerbung generiert. Doch woher sollen Unternehmen wissen für welche Themen du dich interessierst, wenn du es noch nicht in ein Suchfeld eingegeben hast? Anhand deiner Facebook-Aktivitäten? Anhand deiner Browser-Historie? Nein, das ist noch nicht genug. Unternehmen wollen wissen, was in deinem Wohnzimmer gesprochen wird. Worüber du dich mit wem unterhältst. Das sind wertvolle Daten! Interessanter wären sogar noch deine Gedanken, bevor du sie aussprichst, aber davon sind wir noch mindestens ein bis zwei Jahre entfernt. 😉

Was wissen „Die“ denn schon über mich?

Wenn Unternehmen nur noch herausfinden wollen, was du sagst oder denkst, welche Daten haben sie denn schon über dich? Kurz gesagt: ein Menge. Eine so große Menge, dass dafür ganze Server-Farmen gebaut werden um alle Daten auszuwerten. Die bereits vorher genannten „einfachen“ Daten, wie Anschrift, Geburtstag, E-Mail, Telefonnummer usw. sind für die Daten-Champions Facebook und Google kein Problem, aber für sich allein auch noch nicht sehr wertvoll. Auf Basis dieser Daten wurde, bis zur Einführung von Online-Werbung, klassische Werbung ausgesteuert. Der Streuverlust war dabei ziemlich hoch. Viel interessanter sind „komplexe“ Daten, wie Standort, Standort-Historie, Browser-Verlauf, Facebook-Aktivitäten, Freunde, genutzte Geräte oder Kaufverhalten. Auch mit diesen Daten lässt sich lediglich ein Bild deiner Vergangenheit erstellen. Erst mit dem Verknüpfen der „einfachen“ und „komplexen“ Daten lassen sich gute Prognosen erstellen, für welche Produkte oder Dienstleistungen du dich interessieren könntest.

Ein Beispiel aus der Praxis:
Du kommst aus deinem Urlaub mit deiner Familie aus Finnland wieder. Du hast natürlich viele Fotos gemacht und Google Maps genutzt, um dich in Fjorden zurechtzufinden. Am Wochenende bekommst du bei Facebook eine Werbeanzeige mit dem Titel:

„Halte Deine Erinnerungen an Finnland für immer fest: Gestalte jetzt dein Fotobuch!“

Diese Art von Werbung ist nicht unüblich und auch nicht sehr kompliziert zu erstellen. Es wirkt aber oft schon erschreckend, wenn sich Werbung auf tatsächliche Ereignisse in deinem Leben bezieht.

Hören „Die“ denn nun heimlich zu?

Wir haben gelernt, dass Facebook und Google bereits alle Daten verarbeiten, die wir digital anliefern. Was ist nun aber mit unserer Sprache? Natürlich zeichnen beide Unternehmen unsere Sprache auf, aber nur wenn wir zugestimmt haben. Zum Beispiel beim Nutzen diverser Google-Dienste, die ein „OK, Google“ voraussetzen, um den Dienst zu aktivieren. Google kann diese Tonspur auch schon sehr gut in einen für Maschinen verständlichen Text umwandeln. Wenn du mal prüfen möchtest, welche Sprachfetzen Google bereits von dir aufgezeichnet hat, findest du diese hier: Google Aktivität.

Mit dem Einzug von sogenannten Home-Assistenten wie Google Home oder Amazons Alexa machen wir es den Unternehmen deutlich leichter an unsere gesprochenen Inhalte zu gelangen. Aber es sind nur einzelne Bruchstücke, welche wir selbst, bewusst gewählt haben.

Heimlich zeichnen beide nicht auf. Facebook hat dies auch offiziell bestätigt. Denn im Strafgesetzbuch finden wir im § 201 Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes, dass man mit einer Freiheitsstrafe rechnen muss, wenn man unbefugt das nichtöffentlich gesprochene Wort eines anderen auf einen Tonträger aufnimmt.

Was ist mit WhatsApp-Telefonaten? Hierzu gab es 2015 es einen spannenden Bericht von Jens Herforth, in dem nachgewiesen wurde, dass WhatsApp alle Gespräche aufzeichnet. Doch es handelte sich um eine „nicht öffentliche, interne Version“ von WhatsApp. Trotzdem zeigt es, dass Facebook technisch vorbereit ist, alles mitzuscheiden. Sicher suchen sie nur noch eine Möglichkeit, das ganze auch legal machen zu können.

Warum sehe ich denn sonst „Deren“ Werbung?

Wir alle kennen diese Geschichten, oder haben es schon selbst erlebt. Dieser gruselige Moment, wenn du denkst: „da habe ich doch eben erst mit dir drüber gesprochen. Warum kommt dann gleich die Werbung von denen? Verrückt!“.

Wenn Google und Facebook nicht unerlaubt zuhören, wie kommt dann diese Werbung auf dein Smartphone? Ich habe vorhin schon von dem Verknüpfen von „komplexen“ Daten gesprochen. In Wirklichkeit sind diese Daten noch viel komplexer, als ich es hier erklären kann. Um es sich etwas besser vorstellen zu können, muss man verstehen, dass die Daten um das zehntausend-fache interessanter geworden sind, als es möglich wurde, die Daten einer Person mit denen einer anderen Person zu verknüpfen. Facebook kann mittlerweile sehr gut selbstständig herausfinden, wo wir Zuhause sind, wo wir Arbeiten, wer unser Lebenspartner ist, wer unsere Arbeitskollegen oder Freunde sind. Ganz simpel anhand von GPS-Daten und Uhrzeiten.

Wenn du (mit deinem Smartphone) beispielsweise montags bis freitags von 9:00 bis 18:00 Uhr sehr häufig an Position X bist, ist das wahrscheinlich deine Arbeitsstelle/Schule, wenn eine zweite Person auch sehr häufig zu diesen Zeiten an der Position X ist, ist es wahrscheinlich dein Kollege/Mitschüler. Ähnliches gilt für die Uhrzeiten 20:00 bis 08:00 Uhr morgens für dein Zuhause.

Stell dir mal vor, zwei Personen befinden sich im gleichen Wlan-Netzwerk und haben sich auch noch gegenseitig bei WhatsApp hinzugefügt. Was kann man daraus schon alles schließen?

Denn Fakt ist:

Google warnt mich morgens unaufgefordert vor einem Stau auf dem Weg zu meiner Arbeit!

Google erinnert mich, wann mein Flug geht, weil die Buchungsbestätigung an mein Gmail-Konto ging!

Facebook rät mir morgens einen Regenschirm mitzunehmen, da für Hannover Regen angesagt ist!

Facebook macht mir Vorschläge, ob ich bestimmte Personen kenne, mit denen ich mich kurz auf einer Veranstaltung getroffen habe!

Anhand dieser Beispiele möchte ich zeigen, wie gut es bereits gelingt, aus vergangen und aktuell vorliegenden Daten einen erschreckend passenden Vorschlag zu machen. Das gilt auch für die Werbeanzeigen.

Welche Möglichkeiten haben „Die“, um mich zu finden?

Eine aktuell sehr beliebte Methode um die Effektivität von Werbeanzeigen zu erhöhen ist das Nutzen von sogenannten Lookalike- oder Similar-Audiences. Das sind von Maschinen errechnete, statistische Zwillinge. Nein, nicht die Matrix, alltägliche Praxis! Anhand von ein paar wenigen Rahmenbedingungen wird ein Muster erstellt. Wer diesem Muster entspricht kommt automatisch in die potentielle Zielgruppe.

Ein vereinfachtes Beispiel:
Von 1.000 Personen, die sich ein Fidget-Spinner gekauft haben, ist bekannt, dass sie zwischen 12 und 18 Jahren und männlich sind. Weiterhin interessieren sie sich für Pokémon und Justin Bieber. (Sorry für das Klischee :))
Nun ist es sicher klug eine Werbeanzeige an alle männlichen Personen zwischen 12 und 18 Jahren auszuspielen, die sich für Pokémon und Justin Bieber interessieren.

Das soll nur ein wirklich stark vereinfachtes Beispiel sein, um das Prinzip zu verstehen. In Wirklichkeit werden tausende Datenpunkte verglichen, um ein Muster für mögliche statistische Zwillinge zu finden.

Wie kommen „Die“ an noch mehr Daten?

Ein Blick in die Vergangenheit lässt erahnen, wo die Daten-Reise noch hingehen wird. Unternehmen wie Facebook, Google und Amazon haben das Geschäft mit den Daten verstanden und setzen die verrücktesten Ideen ein, um noch weiter in unser Leben hineinzukommen. Google Maps ist zwar kostenfrei aber der Preis ist unsere Standort-Historie. Facebook hat WhatsApp gekauft und möchte demnächst, ähnlich wie Netflix, eigene Serien produzieren. Zudem treiben sie mit dem Project Oculus Rift das Nutzen von Virtual Reality stark voran. Google hat das Android Betriebssystem in den eigenen Händen und bringt regelmäßig eigene Smartphones auf den Markt. Zudem treibt Google die Entwicklung von selbstfahrenden Autos voran und forscht auch an neuer Medizin-Technologie. Werbetreibende dürfen also gespannt bleiben, welche Möglichkeiten sich in den nächsten Jahren ergeben.

Erzähl mir was!

Berichte mir in den Kommentaren von deinen „Grusel“-Momenten, in denen die Werbung erschreckend gut passte und du glaubst, dass sie nicht auf dem „üblichen“ Weg an die Daten dafür gekommen sein können.

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SEAcamp 2017 – Jena https://www.christian-penseler.de/seacamp-2017-jena/ https://www.christian-penseler.de/seacamp-2017-jena/#comments Tue, 02 May 2017 21:42:54 +0000 https://www.christian-penseler.de/?p=755 Wieder ein Jahr rum. Die Klick-Clique traf sich zum alljährlichen Klassentreffen auf dem SEAcamp 2017 in Jena.… [Mehr lesen] ➤ “SEAcamp 2017 – Jena”

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Wieder ein Jahr rum. Die Klick-Clique traf sich zum alljährlichen Klassentreffen auf dem SEAcamp 2017 in Jena. Aber nicht nur, denn für rund 50% der Teilnehmer war es das erste SEAcamp. Einige waren bereits fünf mal in Jena.

Programm und Sessionplanung

Insgesamt 21 Vorträge in 3 Räumen standen für die Teilnehmer zur Qual der Wahl. Traditionell beginnt das SEAcamp mit der Vorstellung der Speaker und ihren Themen, sowie der Sessionplanung. Über kurze Handzeichen wurde das Interesse für die Themen bekundet. Mit Hilfe der Grübel’schen-Methode konnten die Themen effektiv auf die Räume verteilt werden.

Mission: 100%ige Abdeckung aller Suchanfragen Ihrer potentiellen Kunden

Für die erste Session entschied ich mich für Oliver Grefenstein von SMEC. Oliver setzt einen halbautomatischen Prozess ein, um neue Keywords zu entdecken, zu qualifizieren und dafür Anzeigen zu erstellen. Dafür werden Ad Customizer und Ad Params genutzt. Ein sehr spannender Vortrag!

Aufbäumen gegen Google Shopping: Wie man mit Feedkampagnen, Ad Customizern und Scripts den SEA Midtail automatisieren kann

Judith Rogel - SEAcamp 2017 Jena

Einen der besten Vorträge hielt Judith Rogl von norisk. Basierend auf einen bereits vorhandenen Produkt-Feed werden verschiedene Teil-Feeds erstellt, die je nach Aufbau Brand-, Generische und Produkt-Kampagnen und Anzeigengruppen darstellen können. So können automatisiert Suchanzeigen speziell für die Produkte erstellt werden, die sich bereits in dem Feed befinden.
Voraussetzung ist natürlich ein möglichst sauberer Basis-Feed. Ein paar kleinere AdWords-Scripts halten den Account dann sauber.

Dynamische Anzeigen mit IF-Funktionen und Datenfeeds & Google AdWords Scripts

Martin Röttgerding - SEAcamp 2017 Jena

Nach der Mittagspause fiel es mir schwer, mich zu entscheiden. Also bin ich in beide Vorträge. Ich startete mit Martin Röttgerding von Bloofusion. Er stellte die neuen IF-Funktion und Anzeigenanpassungdaten vor. Da ich diese dann doch schon kannte, habe bei der Hälfte den Raum zu Patrick Lensch von bonprix gewechselt.

Patrick Lensch - SEAcamp 2017 Jena

Ideal für mich als ewiger Programmierlehrling, erklärte er den Aufbau von AdWords Scripts. Natürlich war dies ein sehr technisches Thema, Patrick konnte aber eben dieses sehr gut grafisch darstellen und hat sich auf die wichtigsten Punkte konzentriert. Fazit: Learning by Doing.

Intelligente Kampagnenauswertung und -optimierung mit Google Analytics und Google Tag Manager

Kerstin Müllejans - SEAcamp 2017 Jena

Kerstin Müllejans und Alex Zenzura-Studier von lunapark fragten sich in ihrem Vortrag, wenn man eine Conversionrate von 5% hat, was passiert dann eigentlich mit den anderen 95%? Eine berechtigte Frage, die sie mit dem Messen von Micro Conversions, wie Scrolltiefe, Buttonclicks, oder Video-Interaktionen auf den Grund gehen. Ein sehr guter Vortrag, der wieder beweist, dass für SEA-Account Manager auch mal Arbeit außerhalb von AdWords anfällt.

Squeeze that Suchanfragebericht like a lemon = Beste SEA Limonade

Jennifer Bölitz - SEAcamp 2017 Jena

Nach einer kurzen Kaffeepause ging es dann weiter mit meinen Lieblingsberichten. Jennifer Bölitz von Performics zeigt, was man alles aus den Suchanfrageberichten herauslesen kann, und wie man daraus neue oder ausschließende Keywords gewinnen kann. Sicher sollte dieser Bericht ein Pflichtteil eines jeden Account Managers sein, jedoch zeigte Jennifer ein paar Tricks, wie man sich das Leben mit Pivot Tabellen viel leichter machen kann.

AdWords Scripts, Regeln, Filter, Feed-Regeln und mehr für Anwender

Holger Schulz - SEAcamp 2017 Jena

Zuletzt noch mal eine richtig gute Session für alle Nerds. Holger Schulz von data-inside hatte ganze 2 Folien vorbereitet. 🙂 Das heißt der Rest der Zeit wurde Live im Konto verbracht. Holger zeigte einige Scripte, aber auch Feed-Regeln und einige versteckte Ecken im AdWords-Interface. Ein sehr witziger, aber dennoch sehr lehrreicher „Vortrag“.

Stimmung und Fazit

Wieder mal eine sehr gelungene Veranstaltung. Kein einziger schlechter Vortrag, keine Verkaufsshows, keine Google-Vertriebs-Präsentation 🙂 Das Networking endete bei mir erst um 4 Uhr nachts. Rückblickend kann man zusammenfassen, dass der Schwerpunkt und diesen Jahr sehr stark im Bereich Automatisierung liegt. Einige basteln an der Rundum-Sorglos-Maschine, Andere setzen vorhandene Tools geschickt ein, um eine halb-automatisierte Lösung zu schaffen. Ich freue mich schon jetzt auf den Zusatz-Termin in Hannover. Dann bekommt Holger sicher einen eigenen Raum für eine Session von 9 bis 18 Uhr für sich allein 🙂

Weitere Recaps:

http://www.sem-deutschland.de/seacamp-veranstalter-recap/
http://www.internetkapitaene.de/2017/05/02/klassentreffen-2017-das-war-das-seacamp-in-jena/
https://www.clicks.de/blog/seacamp-2017-unser-recap
http://www.adseed.de/recap-seacamp-2017-in-jena/
http://sem-boutique.de/magazin/seacamp-2017-in-jena-im-recap/
https://www.klickkomplizen.de/blog/was-hat-uns-diesen-monat-bewegt/im-monat-april-2017/

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https://www.christian-penseler.de/seacamp-2017-jena/feed/ 2
AllFacebook Marketing Conference 2017 – München https://www.christian-penseler.de/allfacebook-marketing-conference-2017-muenchen/ https://www.christian-penseler.de/allfacebook-marketing-conference-2017-muenchen/#comments Wed, 15 Mar 2017 15:55:28 +0000 http://www.christian-penseler.de/?p=701 Yes Mom! My Job is Facebook. Mein Recap der AllFacebook Marketing Conference 2017 in München.… [Mehr lesen] ➤ “AllFacebook Marketing Conference 2017 – München”

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Yes Mom! My Job is Facebook. Mein Recap der AllFacebook Marketing Conference 2017 in München.

Hoodies vs. Schlips & Kragen

Parallel zur #AFBMC fand auch die SMX in der Messe München statt. Das hat man direkt am völlig problemlosen Einlass in der Halle gemerkt, als die wichtigen SEO-Größen zum linken Einlass und die „Sozialarbeiter“ zum rechten Gate strömten.

Social Media Manager – ein Jobtitel mit Erklärungsbedarf?

Definitiv war der beliebteste der kostenfreien Jutebeutel, der mit der Aufschrift: „Yes Mom! My Job is Facebook.“ Ich kann mich nur noch nicht entscheiden, ob es einfach der witzigste Spruch war, oder ob die Teilnehmer sich endlich verstanden fühlten, dass ihr Jobtitel oft Erklärung erfordert.

Whats next? Facebook Now and Then

Andreas Bersch zählt auf, was wir in den letzen Jahren gelernt haben (oder gelernt haben sollten).
– Fanpages sind keine Websites
– Facebook ist ein Push Medium
– Snackable Content ist wichtig

Anschließend empfiehlt Andreas in Zukunft folgende Grundsätze zu beachten:
– nicht die Plattform, sondern den Nutzer bespielen
– Content Performance ohne Budget ist Wunschdenken
– Influencer bucht man nicht wie Banner
– Influencer sind Media Marken mit den man in die Kooperation gehen sollte

Auch wenn die Präsentation technisch bedingt sehr rudimentär ausgefallen ist, war der gesprochene Inhalt sehr fortschrittlich. Leider sind einige Empfehlung in der Realität nur in Unternehmen umsetzbar, die das Thema Social Media sehr weit oben aufgehangen haben.

Sexy, Sinnlich, Social: Content weckt Kult aus Dornröschenschlaf

Elisabeth Seiser, Judith Richter und Robert Seeger stellen Palmers (Österreichs größter Textilkonzern) Social Media Strategie vor. Das Unternehmen steht schon seit 1914 für sehr aufmerksamkeitsstarke, anrüchige Werbeplakate für ihre Dessous. Diese Strategie hat das Unternehmen auch für ihr Social Media erfolgreich adaptiert. Sie wissen nicht nur, dass ihr Content aneckt, man hat sogar das Gefühl, dass sie einen Shitstorm förmlich heraufbeschwören.

Ihr Grundsatz heißt: Be someones lover not everybodys darling!
Sie sagen Mut ist das Marketing Tool 2017, der Mut nicht allen zu gefallen.

Für mich einer der besten Vorträge. Nicht nur die sexy Präsentation sondern auch die Inhalte haben überzeugt.

Deep Dive: Facebook Analytics

Christoph Lengauer startete den ersten Deep Dive Slot, den es dieses Jahr zum ersten Mal auf der AFBMC gab. Christoph erklärte die Möglichkeiten über die Page Insights an erste Social-KPIs zu kommen und erklärte die Bedeutung und mögliche Fehlinterpretation dieser Zahlen sehr verständlich.
Weiterhin zeigt er den Teilnehmer die Möglichkeit über die Facebook-API an noch mehr (viel mehr) Daten zu kommen, um wirklich effektiv die Nachhaltigkeit einzelner Social Media Aktionen zu messen. Als gern genanntes Beispiel kamen Gewinnspiele auf Facebook nicht gut weg. Der nachhaltige „Effekt“ der meisten Gewinnspiele sei oft nach wenigen Posts bei unter 1%.

Ein sehr gelungener Vortrag! Das hatte sich bereits angedeutet, denn es wollten deutlich mehr Teilnehmer in den bereits überfüllten Raum, um ihr Wissen zu vertiefen. Abschließend ein schönes Zitat von Christoph: „Google weiß zwar alles, aber Facebook erzählen wir alles!“ Dem kann ich mich nur anschließen.

Deep Dive: Remarketing Advanced – Frequency Capping und Sequenzialisierung im Detail

Nach der Mittagspause, die übrigens hervorragend organisiert, sehr üppig und geschmacklich in der Oberklasse war, konnte ich mit meinem Vortrag starten. Ich erklärte, wie angekündigt, wie man durch ein paar Kniffe ein ausgefeiltes Frequency Capping einrichten kann und darüber hinaus Custom Audiences für Cross-Device oder Stroytelling-Kampagnen nutzen kann.
Nochmals vielen Dank für das sehr positive Feedback während und nach dem Vortrag.
Die Folien zum Nacharbeiten findet ihr übrigens auch zum Download bei den Vorträgen.

Instagram & Snapchat strategisch bespielen am Beispiel des FC Bayern München

Mia san mia dürfen auf einer Konferenz in München nicht fehlen. Felix Loesner berichtet den Einsatz von Instagram Stories und Snapchat für den FC Bayern München. Sehr beeindruckend, wie sie es schaffen 16 internationale Social Media Plattformen gleichzeitig zu bespielen! Für mich überraschend liegt die Strategie dabei nicht auf Upselling von Merchandise oder Berichterstattung sondern auf globalem Brand Building mit dem Ziel die Club-Fans von morgen zu erreichen. Nach Deutschland sind ihre größten Zielgruppen in Brasilien und dem arabischen Raum.
Ebenfalls überraschend für mich, aber eigentlich nachvollziehbar, hat das Social Media Team keine Rechte daran Spielszenen zu zeigen, obwohl sich Torszenen für Instagram Live natürlich ideal anbieten würden. So müssen sie auf Geschichten rund um das Spiel zurückgreifen. Beeindruckend war auch, dass sie keinen Zugriff auf die sozialen Profile der Spieler haben, aber nach Feierabend mit Ihnen interagieren. In den Top 10 Instagram Accounts von Einzelpersonen sind auch viele Bayern-Profis zu finden.

Felix zeigt Beispiele, wie sie Snapchat und die konkurrierende Funktion Instagram Stories einsetzen. Wobei die Teilnehmer sich sicher sind, dass Instagram sich über kurz oder lang durchsetzen wird.

Kreativ auf Instagram – Neue Tools und Möglichkeiten für Unternehmen und die Community

Heiko Hebig von Instagram stellt, sofern es ihm erlaubt ist darüber zu sprechen, neue und kommende Funktionen in Instagram vor und räumt mit einigen Mythen auf. Konzentriert euch auf drei bis vier Hashtags, die möglichst konkret sind. Hashtags in Kommentaren sind nicht besser als im Post direkt. Weiterhin gibt Heiko Unternehmen den Tipp die neuen Business Profile für Instagram zu nutzen. Man könne auch problemlos wieder zurückwechseln, wenn es nicht gefällt.
Auf die Rückfrage nach dem Spam-Problem aus dem Publikum, meint Heiko überzeugt, Facebook hätte das beste Anti-Spam-Team der Welt. Die meisten Spam-Profile werden bereits nach wenigen Tagen aus dem Verkehr gezogen. Leider empfinde ich es in der Praxis noch etwas anders.

Make Social Great Again!

Die Abschluss-Keynote hält Daniel Zoll. Ein sehr motivierender und charismatischer Typ, bei dem das Fluchen zur Sprache gehört. Erinnerte etwas an Vorträge von Gary V. Es wurde viel gelacht, aber auch Inhalte vermittelt. Daniel ist kein Freund von Konventionen. Er rät von überoptimiertem Social Media ab und motiviert die Teilnehmer einfach etwas zu machen.
Er rät zu sehr kreativem, echtem und interaktivem Content für die sozialen Medien.

Ein sehr gelungener Abschluss, der beweist, dass Social Media Manager sich nicht verstecken müssen und stolz auf ihre Arbeit sein dürfen!

Learnings und Fazit

Neben den geilen Jutebeuteln habe ich viel Inspiration mitgenommen. Die Gespräche außerhalb der Vorträge waren sehr nett und offen. Man merkte, dass die Teilnehmer nicht gekommen sind, um sich zu feiern, sondern um Wissen zu erlangen und neue Denkanstöße zu bekommen. Das hat die #AFBMC geliefert.

Auch wenn ich nicht alle Vorträge hören konnte, war die #AFBMC 2017 ein voller Erfolg!

 

Weitere Recaps:
Social Media-Marketing – So spart Ihr 1400 Euro in 3 Minuten (Anita Weidental, adisfaction)
Drei Tage München – sehr spannend und „Social“ (Jörg Langer, digitaler-augenblick.de)
#AFBMC Recap: AllFacebook Marketing Conference 2017 in München (Janina Focke, marketingfire.de)
Allfacebook Marketing Conference #AFBMC 2017 in München – Recap (Johannes Lenz, akom360)
Von Profis für Profis oder endlich normale Leute! (Susann Kaulfuss, SEO Küche)

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AdWords von der Stange? Teuer oder Billig? https://www.christian-penseler.de/adwords-von-der-stange/ https://www.christian-penseler.de/adwords-von-der-stange/#comments Thu, 23 Feb 2017 19:23:15 +0000 http://www.christian-penseler.de/?p=663 Günstige All-in-One-Lösung, teure Agentur oder doch selbst in die Hand nehmen?… [Mehr lesen] ➤ “AdWords von der Stange? Teuer oder Billig?”

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Günstige All-in-One-Lösung, teure Agentur oder doch selbst in die Hand nehmen? Wer sollte deine AdWords-Kampagnen steuern?

Was erwartet dich in diesem Beitrag?

Vorweg muss ich gleich zugeben: Natürlich gibt es keine Patentlösung dafür, ob deine AdWords-Kampagnen besser bei einer teuren oder günstigen Agentur oder auch inhouse aufgehoben sind. Ich werde allerdings alle drei Ansätze beleuchten. Ich erkläre die Vor- und Nachteile jeder einzelnen Lösung. Am Ende findest du noch meinen persönlichen Tipp für eine gute aber dennoch günstigen Variante. Viel Spaß beim lesen.

Variante 1: Teure Spezialagentur für AdWords

Rechnet es sich für dich eine teure Agentur zu beauftragen, die deine AdWords-Kampagnen für dich verwaltet? Zuerst sollten wir einmal klären was teuer bedeutet? Was verlangen Spezialagenturen denn für ihre Dienstleistung?

Teuer ist sicher relativ, aber es gibt Agenturen bei denen liegt der Stundensatz bei 80 €. Dieser kann aber auch bis 200 € pro Stunde steigen. Den Durchschnitt für Agenturen schätze ich aber auf ca. 100 € pro Stunde ein. Es gibt auch andere Ansätze zum Beispiel eine Vergütung anteilig am eingesetzten Mediabudget. Das heißt, wenn deine monatlichen Kosten für AdWords-Kampagnen bei 3.000 € liegen, zahlst du eine prozentuale Agenturfee von 300 €. 10% Agenturfee ist auch der branchenübliche Mittelwert. Diese Abrechnungsmethode finde ich in vielen Fällen sehr ungünstig. Denn die Agentur möchte Geld verdienen und ist somit daran interessiert das Mediabudget ständig zu erhöhen. Der Kunde möchte meist Kosten mindern und ist schließlich daran interessiert das Mediabudget langfristig zu senken. Hier treffen zwei gegensätzliche Interessen aufeinander. Im schlimmsten Fall endet es in einem Tauziehen.
Zudem muss ein hohes Mediabudget nicht gleich einen höheren Aufwand für die Agentur bedeuten. Auf die Spitze getrieben könnte man sagen: Es macht doch keinen Unterschied ob der Account Manager in den AdWords-Kampagnen ein Tagesbudget von 10 € oder 100 € einstellt. Auch wenn ich fairerweise dazu sagen muss, dass es sehr wohl einen Unterschied macht, ob man eine Kampagne mit 10 € oder 100 € Tagesbudget optimiert, wenn sie denn optimiert wird.
Weiter gibt es natürlich die Möglichkeit eine erfolgsbasierte Vergütung zu nutzen. Beispielsweise kann man vereinbaren, dass die Agentur für jede Conversion einen Betrag X erhält. Oder die Agentur wird prozentual am Umsatz beteiligt. Das klingt nach einer fairen Lösung. Arbeitet die Agentur gut, verdient sie auch gut. Eine Win-Win-Situation für beide Seiten?
Ja, solange sichergestellt werden kann, wer für den Erfolg verantwortlich war! Beim aktuellen Stand des Conversiontracking, gibt es meiner Ansicht nach zurzeit keine Methode um eine Conversion eindeutig einem Kanal zuzuordnen. Auch bei dem Einsatz komplexer Attributionsmodelle wären beide Parteien wiederum interessiert so viel vom Kuchen, wie möglich zu bekommen. Bekannt sollten auch die methodischen Tricks einiger Affiliate-Partner sein. Hier wird fast ausschließlich eine erfolgsbasierte Vergütung genutzt. Das hat in der Vergangenheit auch die schwarzen Schafe der Branche aufhören lassen. Die stellen sich nämlich die Frage, wie kann man mit möglichst geringen Mitteln die größtmögliche Provision umsetzen. Vom Ausnutzen technischer Schwachstellen bis zur methodischen Abzocke habe ich bereits alles gesehen. Schnell zurück zum seriösen Geschäft.

Vorteile einer AdWords-Agentur:

  • Handwerkliche Routine
  • Fortlaufende Weiterbildung
  • Leistung auf Abruf
  • (Theoretisch) kein Ausfall bei Krankheit oder Urlaub

Nachteile einer AdWords-Agentur:

  • Gewisse Abhängigkeit
  • Häufigkeit und Dauer meist begrenzt
  • Direkte Kosten (je nach Vergütung)
  • Nicht immer 100% transparent

Lohnt sich nun eine Agentur zu beauftragen? Ja, wenn du keine Zeit oder keine Erfahrung im Bereich AdWords hast. Ja, wenn sehr große Accounts betreut werden sollen. Ja, ab einem monatlichen Mediabudget von ca. 2.000 €. Ja, wenn erstmal ein Grundsetup erarbeitet werden soll.
Nein, wenn du nur sehr wenig Budget zur Verfügung hast. Nein, wenn du bereits gute Mitarbeiter für die Betreuung der AdWords-Konten hast.

Variante 2: Günstige All-in-One-Agentur für AdWords

Wie gut sind Agenturen, die eine volle AdWords-Betreuung für 99 € anbieten? Ist das nicht eine viel bessere Kosten-Nutzen-Rechnung, auch wenn die die Leistung nicht ganz auf dem Niveau einer Spezialagentur ist? Arbeiten diese Agenturen dann auch seriös?

Meist erkennt man eine solche Agentur bereits am fertigen Angebot für einen geringen monatlichen Fixpreis. Manchmal sind es nicht mal Menschen, die dann die AdWords-Kampagnen betreuen, sondern oft automatische Tools. Diese werden dann je nach Anbieter entweder von deinem Ansprechpartner oder sogar von dir selbst bedient. Diese Lösung kann unter bestimmten Umständen eine gute sein. Beispielsweise hast du einen kleinen Shop mit einer handvoll klar definierter Produkte. Dann kann es reichen ein paar Textanzeigen zu formulieren und diese für eine kleinere Auswahl an Keywords zu schalten. Das Tool kann dann so eingestellt werden, dass Gebote optimal zu den Verkäufen gesetzt werden. Problematisch wird es, sobald die Ergebnisse nicht positiv sind. Dann wird dich dein Ansprechpartner vermutlich anrufen und vorschlagen das Budget zu erhöhen oder neue Keywords auszusuchen.

Vorteile einer All-in-One-Lösung:

  • Geringe Kosten
  • Einfach zu managen
  • Kein eigenes Know-How notwendig
  • Miest sehr kurze Vertragslaufzeiten

Nachteile einer All-in-One-Lösung:

  • Meist nicht transparent
  • Wenig Know-How
  • Wechselnde Ansprechpartner
  • Kein (oder kaum) Wissenstransfer

Lohnt sich nun ein solches Angebot? Ja, wenn du ein sehr kleines Produktportfolio hast. Ja, wenn du nur sehr wenig Budget zur Verfügung hast. Ja, wenn der Mehrwert absehbar ist.
Nein, wenn du dir selbst Know-How aufbauen möchtest. Nein, wenn du nicht genau weißt, was die beste Vorgehensweise für dich ist.

Vorsicht: Solltest du auf ein Angebot stoßen, welches dir Anzeigen auf Position 1 bei Google zusichert und du dir 4 Keywords aussuchen kannst, sollten alle Alarmglocken angehen. Das ist in jedem Fall unseriös! Man kann bei AdWords keine Anzeigenposition fest buchen.
Tipp: Achte darauf, dass du mindestens Zugang zum AdWords-Konto hast, um dir selbst ein Bild von der Arbeit zu machen. Am besten ist es, wenn dir das AdWords-Konto gehört.

Variante 3: Eigenes Inhouse-Team

Kann ich AdWords nicht einfach selbst bedienen? Reicht es wenn ich mir eine Person dafür einstelle? Muss ich ein ganzes Team aufbauen?

Für mich ist es langfristig immer das beste, wenn man seine AdWords-Kampagnen im eigenen Haus umsetzen kann. Manchmal fehlt dafür allerdings die Zeit. Dann kommt man nicht daran vorbei eine Person dafür einzustellen. Doch wie soll man eine geeignete Person finden, wenn man von dem Thema selbst keine Ahnung hat? Im Idealfall hat man eine sehr erfahrene Person an Bord die dann bei ein eigenes Team aufbauen kann. Aber, ab wann braucht man denn nun eine zweite Person? Als Faustregel gilt hier: Sobald eine Person ausschließlich Google AdWords bedient und keine Zeit für Weiterbildung hat, rechnet sich eine zweite Person. Schon allein um diese im Urlaub oder bei Krankheit ersetzen kann.

Weiterbildung ist ein sehr wichtiges Thema. Das gesamte Online Marketing entwickelt sich sehr rasant. Bei AdWords gibt es fast in jedem Monat eine Neuerung, für die man Zeit benötigt, um sich damit zu beschäftigen.

Vorteile eines Inhouse-Teams:

  • Nahezu volle Transparenz
  • Wissen im eigenen Unternehmen
  • Direkte Verfügbarkeit
  • Keine Abhängigkeit

Nachteile eines Inhouse-Teams:

  • Langfristige Personalkosten
  • Oft zu wenig Zeit für Weiterbildung
  • Kaum Flexibilität bei schwankendem Aufwand
  • Schwierig aufzubauen

Lohnt es sich ein eigenes AdWords-Team im Unternehmen aufzubauen? Ja, wenn du das Know-How langfristig im Unternehmen haben willst. Ja, wenn du einen direkten und vollen Zugriff auf die Arbeitsleistung haben willst. Ja, wenn du sicherstellen kannst, dass dein Team das nötige Know-How besitzt.
Nein, wenn du sehr hohe Mengen an Arbeitsaufwand hast. Nein, wenn du die Personalkosten nicht tragen kannst. Nein, wenn du keine Hilfe bei der Auswahl des Personals hast.

Ideallösung: Kombination aus Inhouse und Agentur

Im besten Fall hast du ein oder zwei Personen im Unternehmen, die lediglich mit Leistungsanalyse, Strategieentwicklung und der Steuerung von Agenturen beschäftigt sind. Das reine Handwerk sollte dann eine Agentur übernehmen, die flexible Mengen umsetzen kann und mit guten Workflows sehr effektiv arbeitet. Dieses Modell funktioniert allerdings erst ab einer bestimmten Unternehmensgröße. Ich schätze ab einem Mediabudget von ca. 20.000 € im Monat.

Mein Tipp für Sparfüchse:

Sobald du selbst oder eine Person in deinem Unternehmen Zeit hat AdWords selbst umzusetzen. Lade dir eine Agentur für einen Workshop ein. Gemeinsam könnt ihr ein geeignetes Basissetup entwickeln. Die Agentur schult deinen Mitarbeiter dann für das weitere Handling der Kampagnen. So muss kein langfristiger Vertrag mit einer Agentur geschlossen werden und man kann mit einmaligen Kosten trotzdem AdWords-Kampagnen vom Experten bekommen. Eventuell fallen (je nach Bedarf) später nochmal Kosten für fortführende Schulungen an.

Solltest du dich nicht entscheiden können, was die beste Lösung für dein Unternehmen ist, kannst du mich gern dazu kontaktieren.
Hast du ähnliche oder ganz andere Erfahrungen gemacht? Dann bin ich auf deinen Kommentar gespannt.

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So wird Amazon 2017 dein Leben verändern https://www.christian-penseler.de/so-wird-amazon-2017-dein-leben-veraendern/ https://www.christian-penseler.de/so-wird-amazon-2017-dein-leben-veraendern/#comments Thu, 22 Dec 2016 17:04:09 +0000 http://www.christian-penseler.de/?p=630 Alle Welt spricht von Google, Facebook und Apple. Aber Amazon beherrscht bereits den Einzelhandel und wird in Zukunft auch dein Leben bestimmen.… [Mehr lesen] ➤ “So wird Amazon 2017 dein Leben verändern”

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Alle Welt spricht von Google, Facebook und Apple. Aber Amazon beherrscht bereits den Einzelhandel und wird in Zukunft auch dein Leben bestimmen.

Jeder protestiert – alle bestellen

Ja, Amazon hat den Büchermarkt zerstört. Ja, Amazon macht den Einzelhandel kaputt. Ja, Amazon denkt sehr disruptiv. Doch dieser Blogbeitrag ist keineswegs apokalyptisch gemeint und soll auch nicht demotivieren. Ich fasse nur die letzten Entwicklungen aus dem Hause Amazon zusammen und wage einen Blick in die Glaskugel. Wie wird Amazon unseren Alltag verändern? Welche Auswirkungen wird es auf unser Konsumverhalten haben?

Vom Büchershop zur Drohnenlieferung

Als Online-Buchhandlung angefangen hat sich Amazon in den letzten 20 Jahren zu einem sehr komplexen Unternehmen entwickelt, welches in diesem Moment erste Pakete in den Garten seiner Kunden mit einer Drohne liefert. Doch das ist nur ein Bruchteil der Dienstleistungen, die sehr revolutionär sind.
Amazon ist zu einer Plattform geworden, bei der wir fast alle Produkte des täglichen Bedarfs bestellen können. In Großstädten können Bestellungen noch am gleichen Tag zugestellt werden.
Prime-Kunden können sich frische Lebensmittel bis an die Haustür liefern lassen und schauen dabei zahlreiche Serien und Filme kostenfrei über den Matthias Schweighöfer Amazon Fire TV-Stick. 😉

Nachfolgend möchte ich die interessantesten Entwicklungen vorstellen, von denen ich glaube, dass sie unser alltägliches Leben grundlegend verändern werden.

Amazon Prime Air – Paketlieferung via Drohne

Im Dezember 2016 konnte Amazon die erste echte Paketzustellung mit einer Drohne bekannt geben. Genau 13 Minuten nach der Bestellung landete eine völlig autonom fliegende Drohne im Garten des Kunden und lieferte die Bestellung aus.

Natürlich gibt es noch Schwächen und rechtliche Fragen. Wo dürfen Drohnen fliegen? Was passiert, wenn ich nicht zu Hause bin? Was ist, wenn es regnet oder schneit? All diese Fragen stellt sich auch Amazon und für all diese Fragen wird es in Zukunft Antworten geben.
Abseits von den moralischen Fragen, ob die Drohne auch meinen Garten filmen darf oder was aus den Arbeitsplätzen der DHL-Fahrer wird, werden wir uns in ein paar Jahren wundern, warum man früher solange auf sein Paket warten musste.

Amazon Go – Der Supermarkt ohne Kasse

Für alle Gebiete und Situationen in denen der Einsatz einer Drohne nicht durchführbar ist, wird es eine Art Amazon „to Go“ geben. Im ersten Augenblick erscheint dieses Testprojekt lediglich wie ein Supermarkt, nur ohne Kassensystem.

Aber wenn es sich durchsetzt, wird es weit mehr als ein Supermarkt sein. Unsere Pakete die tagsüber nicht zugestellt werden konnten, da niemand zu Hause war, können wir abends beim Einkauf aus unserem persönlichen Paketfach mitnehmen.
Da wir Prime-Mitglied sind und im Moment die von Amazon produzierte Serie Mr. Robot Staffel 5 schauen, steht für uns heute eine Portion Chio Chips und eine Coca Cola light kostenfrei zur Verfügung.

„Komisch, Amazon weiß doch, dass ich immer Pepsi trinke?“ Ratet mal, wer diese kostenlose Beigabe sponsert?

Amazon Echo – Deine neue Freundin Alexa

Das mitgebrachte Thai-Gericht wird zubereitet. Beim Kochen fällt dir auf, dass kaum noch fettarme Kokosmilch im Vorratsschrank steht. Jetzt kommt deine neue Freundin ins Spiel.

Du: „Alexa, schreib‘ bitte Kokosmilch auf meinen Einkaufszettel.“
Alexa: „Brauchst du die Milch heute noch für dein Thai-Curry? In 13 Minuten kann sie dir mit Prime Air geliefert werden.“
Du: „Danke, aber ich nehme sie lieber morgen aus dem Amazon Go mit.“

So, oder so ähnlich wird die Unterhaltung mit deinem neuen Assistenten Amazon Echo ablaufen. In wenigen Jahren werden wir uns nicht mal mehr komisch dabei vorkommen und den Sprachassistenten ernsthaft in unsere Kommunikation einbeziehen.

Vielleicht fragt Alexa dann auch wie dein Tag war. Wahrscheinlicher ist sogar, dass „sie“ bereits weiß, wie dein Tag war und dir dementsprechend tröstend den neuesten Witz erzählt.

Amazon Fashion – Basic Mode?

Bei dem Verzehr deines Currys vor dem Fernseher kleckerst du natürlich auf dein Hemd/deine Bluse (Gender-gerecht 😉).

Mit deinem Amazon Fire Tablet bestellst du dir gleich ein Paar Neue von Amazons Eigenmarke.
Kurz vor dem Kauf pausiert der Fernseher und Alexa fragt dich: „Darf ich dir die neuen Adidas Superstar, von denen du gestern gesprochen hast noch in den Warenkorb legen? Es gibt grad 20% Rabatt darauf.“
Sie weiß einfach was ich will! 😍

Amazon Music/Kindle unlimited

Jetzt aber ins Bett! Wenn du Lust hast noch eine Folge deines Hörbuchs oder doch lieber lesen? Mit Kindle unlimited stehen dir schließlich über 1 Million eBooks und Hörbücher zur Verfügung.

… und bevor du verschläfst: „Alexa, weck‘ mich bitte um halb sieben.“ 💤

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